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Gonnies erster Wurf
Am 23. Dezember 2005 erblickte Gonnies erster Welpe, eine Hündin, um 19.10 Uhr nach 57 Tagen Tragezeit das Licht der Welt. Genau 15 Minuten später war der zweite Welpe, ein Rüde da. Obwohl es Gonnies erster Wurf war lief alles ganz professionell ab. Sie hat ihren Nachwuchs alleine abgenabelt, aus der Fruchtblase herausgeholt, gesäubert und trocken geleckt. Etwa eine Stunde nachdem der erste Welpe geboren war hatte sie sich und die Kleinen komplett gesäubert. Danach kehrte auch bei mir und meiner Frau ein wenig Ruhe ein.
Wir legten zuerst die Erstgebohrene auf die Digitalwaage, genau 129 Gramm. Nun war Gonnies Sohn an der Reihe, 141 Gramm zeigte sie diesmal an. Jedesmal wenn wir die Kleinen in die Hand nahmen, wurden wir von Gonnie mit mißtrauischen Blicken verfolgt.
Apropos in die Hand nehmen, so ein kleines Würmchen wiegt ja fast nichts und wenn es so in der Hand liegt füllt es sie ja mal gerade etwas mehr als halb aus. Kaum liegen die Kleinen wieder bei Mama in der Wurfkiste geht auch schon die Suche nach der Futterstelle los. Hier erweist sich der kleine Rüde als der schnellere, er findet zuerst Mamas Brustwarze. Aber auch die Lütte findet nach einigen Irrwegen eine Milchquelle.
Ach ja fast hätte ich das Wichtigste vergessen, den Namen der Beiden. Gonnies Tochter soll Askja Gonniedatter av Maastadfjellet heißen, Askja war eine nordische Göttin und Gonniedatter sagt aus, daß sie die Tochter von Gonnie ist und av Maastadfjellet ist halt unser Züchtername.
Gonnies Sohn soll Atle Gonnieson av Maastadfjellet heißen, Atle war eine nordische König oder auch Jarl und Gonnieson halt sagt aus, daß er der Sohn von Gonnie ist.
Wir haben zwar im Sommer diesen Jahres (2005) unseren Züchternamen von FCI erhalten und auf unserer Visitenkarte steht Kennel av Maastadfjellt, aber ich kann mich nur bei Gonnie bedanken, daß sie die Geburt so souverän im Alleingang geschafft hat. Denn ich muß sagen, daß ich zwar viel über Geburten bei Vierbeinern gelesen habe, doch wenn man dann plötzlich der Praxis gegenübersteht, dann ist man auch ohne großartig einzugreifen am Ende schweißgebadet. Also Gonnie, nochmals Danke dafür, daß du uns nicht so groß geforderst hast.
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